Lumen-Rechner: Lux, Lichtstrom und Farbtemperatur je Raum

Berechnen Sie den benötigten Lichtstrom (Lumen), die LED-Watt-Leistung und die optimale Lichttemperatur (Kelvin) je nach Raumart.

Wie viele Lumen braucht ein Raum: Lux, Watt und Kelvin

Ein Lux entspricht einem Lumen pro Quadratmeter: Das Tool berechnet den nötigen Lichtstrom als Fläche × Ziel-Beleuchtungsstärke und korrigiert ihn nach Wandfarbe und Raumhöhe. Ein Wohnzimmer mit 20 m² und 200 lux Ziel braucht so 4.000 Lumen, also rund 44 W LED bei 90 lm/W.

Die Berechnung

  • Ziel-Beleuchtungsstärke je Raum: Flur 100 lux, Schlafzimmer 150, Wohnzimmer 200, Küche 350, Bad 400, Arbeitszimmer 500.
  • Gesamtlichtstrom (lm) = Fläche (m²) × Lux × Wandfaktor (hell 1, mittel 1,15, dunkel 1,35) × Höhenfaktor (1 bis 2,5 m, darüber +20 % je Meter).
  • Leistung (W) = Lichtstrom ÷ Lichtausbeute: LED 90 lm/W, Kompaktleuchtstofflampe 55, Halogen 15. Das Glühlampen-Äquivalent rechnet mit 12 lm/W.
  • Empfohlene Farbtemperatur: 2.400-2.700 K im Schlafzimmer, 2.700-3.000 K im Wohnzimmer, 3.500-4.000 K in Küche und Bad, 4.000-5.000 K im Büro.

Nachgerechnete Beispiele

Wohnzimmer mit 20 m², 2,5 m Deckenhöhe, helle Wände, 4 LED-Spots: 20 × 200 = 4.000 lm, 1.000 lm je Spot, 44 W insgesamt (11 W je Spot), entsprechend 333 W Glühlampen. Arbeitszimmer mit 12 m², 2,8 m Deckenhöhe, mittlere Wände: 12 × 500 × 1,15 × 1,06 = 7.314 lm, also 81 W LED oder 488 W Halogen.

Annahmen und Grenzen

  • Das Tool nimmt an, dass der gesamte Lichtstrom die Nutzebene erreicht. Lichtplaner teilen zusätzlich durch einen Raumwirkungsgrad (Leuchten, Abstand) und einen Wartungsfaktor, zusammen oft 0,5 bis 0,7: Planen Sie Reserve ein oder nutzen Sie dimmbare Leuchten.
  • Die Lux-Werte sind Komfortrichtwerte. DIN EN 12464-1 (Ausgabe 2021) gilt für Arbeitsstätten und nennt 500 lux für Schreiben, Lesen und Bildschirmarbeit; für Wohnungen legt sie nichts fest.
  • Die Ausbeuten von 90, 55 und 15 lm/W sind Mittelwerte; maßgeblich ist der Lumenwert auf der Verpackung.

Quellen und Stand: In Frankreich schreibt das französische Arbeitsgesetzbuch, Art. R4223-4 (in Kraft seit 01.05.2008) deutlich niedrigere Mindestwerte vor: 40 lux für Verkehrswege, 120 lux für Arbeitsräume, 200 lux für fensterlose Räume mit Daueraufenthalt. EN 12464-1:2021 ohne Link zitiert (kostenpflichtige Norm, nicht online eingesehen) (geprüft am 14.10.2026).

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Lumen braucht ein 20-m²-Raum?

Multiplizieren Sie die Fläche mit der Ziel-Beleuchtungsstärke: 20 m² × 200 lux = 4.000 Lumen für ein Wohnzimmer, 20 × 150 = 3.000 Lumen für ein Schlafzimmer. Bei dunklen Wänden schlägt das Tool 35 % auf.

Was ist der Unterschied zwischen Lumen und Lux?

Lumen misst das von einer Lampe abgegebene Licht, Lux das auf einer Fläche ankommende: 1 lux = 1 Lumen pro m². Eine Lampe mit 1.000 Lumen auf 5 m² ergibt höchstens 200 lux.

Wie viel Watt LED ersetzen eine 60-W-Glühbirne?

Eine 60-W-Glühlampe liefert etwa 800 Lumen. Mit einer LED bei 90 lm/W wie im Tool genügen rund 9 W (800 ÷ 90); entscheidend ist der Lumenwert auf der Verpackung, nicht die Wattzahl.

Welche Farbtemperatur passt ins Arbeitszimmer?

Das Tool empfiehlt 4.000 bis 5.000 K, ein neutrales bis kühles Weiß, das die Konzentration unterstützt, und 500 lux auf dem Schreibtisch. Für das Schlafzimmer rät es zu wärmeren 2.400 bis 2.700 K.

Ist das Tool wirklich kostenlos?

Ja, alle Werkzeuge auf Kristools sind zu 100% kostenlos und ohne Registrierung zugänglich.

Sind meine Daten geschützt?

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