Cold-Email-Zustellbarkeit prüfen: Spam-Wörter und Warmup
Überprüfen Sie DNS-Einträge (SPF, DKIM, DMARC), identifizieren Sie Spam-Schlüsselwörter und planen Sie eine schrittweise E-Mail-Aufwärmphase.
Cold-E-Mail-Zustellbarkeit prüfen: DNS, Spam-Wörter und Warmup
Das Tool vergibt eine Punktzahl von 100: 30 Basispunkte, je 15 Punkte für SPF, DKIM, DMARC und laufendes Warmup sowie 10 für eine eigene Tracking-Domain, abzüglich 8 Punkten pro riskanter Formulierung in Ihrer Nachricht. Außerdem plant es einen Hochlauf über 4 Wochen: 5, 12 und dann 22 Sendungen pro Postfach und Tag vor dem Zieltempo.
So entsteht die Punktzahl
Punktzahl = 30 + 15 (SPF) + 15 (DKIM) + 15 (DMARC) + 10 (eigene Tracking-Domain) + 15 (laufendes Warmup), dann −8 pro riskanter Formulierung, −10, wenn ein Wort mindestens vier Großbuchstaben in Folge enthält, und −8 ab drei Ausrufezeichen. Das Ergebnis bleibt zwischen 10 und 100: ab 80 wahrscheinlich Hauptposteingang; 60 bis 79 Risiko für den Tab „Werbung“; unter 60 Spam-Risiko.
Nachgerechnetes Beispiel
Drei Postfächer mit 35 Sendungen pro Tag, SPF, DKIM, DMARC und Warmup aktiviert, aber ohne Tracking-Domain: 90 Punkte vor der Textanalyse. Eine Nachricht mit „free“ und „urgent“ und drei Ausrufezeichen verliert 2 × 8 + 8 = 24 Punkte und fällt auf 66, also in die Werbungs-Zone. Der Plan sieht in den ersten drei Wochen 15, 36 und 66 Sendungen pro Tag für alle Postfächer vor, danach 105 pro Tag, das sind 2.310 E-Mails an 22 Arbeitstagen.
Annahmen und Grenzen
Die DNS-Kästchen sind Selbstauskünfte: Das Tool fragt Ihre Einträge nicht ab. Die Liste umfasst 21 französische und englische Ausdrücke, die als ganze Wörter erkannt werden: „Freelance“ löst „free“ nicht aus. Deutsche oder spanische Wörter werden nicht erkannt, und Großbuchstaben mit Umlaut oder Akzent entgehen der Großschreib-Regel. Die Gewichtungen stammen vom Tool selbst; die Obergrenze von 35 bis 40 Sendungen pro Postfach ist ein Branchenrichtwert, keine Vorgabe der Mailanbieter. Den geschäftlichen Effekt besserer Zustellbarkeit beziffern Sie mit dem Cold-E-Mail-Akquise-Simulator.
Quellen und Stand: Google-Richtlinien für Absender an Gmail und Best Practices des Yahoo Sender Hub, angewandt seit Februar 2024. Jeder Absender braucht SPF oder DKIM und eine Beschwerdequote unter 0,3 %; DMARC (p=none genügt), SPF und DKIM zusammen sowie Abmeldung mit einem Klick gelten für Massenversender, also mehr als 5.000 Nachrichten pro Tag an Gmail (geprüft am 14.10.2026).
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Cold E-Mails pro Postfach und Tag sind sinnvoll?
Das Tool erlaubt 10 bis 50 Sendungen pro Postfach und startet bei 35. Es plant 5 Sendungen pro Tag in Woche eins, 12 in Woche zwei, 22 in Woche drei und ab Woche vier das Zieltempo. Die Grenze von 35 bis 40 pro Postfach ist Branchenpraxis; Gmail und Yahoo verlangen vor allem eine Beschwerdequote unter 0,3 %.
Sind SPF, DKIM und DMARC für den Versand an Gmail Pflicht?
Seit Februar 2024 muss jeder Absender SPF oder DKIM einrichten. Ab 5.000 Nachrichten pro Tag an Gmail sind SPF und DKIM, eine DMARC-Richtlinie (p=none genügt), eine passende Absenderdomain und die Abmeldung mit einem Klick bei Marketing-Mails nötig. Yahoo wendet ähnliche Regeln auf Massenversender an.
Wie wird die Zustellbarkeits-Punktzahl berechnet?
Sie startet bei 30 Punkten und addiert je 15 für SPF, DKIM, DMARC und laufendes Warmup sowie 10 für eine eigene Tracking-Domain. Abgezogen werden 8 Punkte pro riskanter Formulierung, 10 für ein Wort in Großbuchstaben und 8 ab drei Ausrufezeichen. Ab 80 erwartet das Tool den Hauptposteingang, unter 60 den Spam-Ordner.
Warum wird ein Wort meiner Nachricht markiert?
Das Tool sucht 21 französische und englische Ausdrücke als ganze Wörter: „free“ wird markiert, „Freelancer“ nicht. Jeder gefundene Ausdruck kostet 8 Punkte. Die Liste enthält nur französische und englische Begriffe, typisch deutsche Werbefloskeln wie „kostenlos“ werden daher nicht erkannt.
Ist das Tool wirklich kostenlos?
Ja, alle Werkzeuge auf Kristools sind zu 100% kostenlos und ohne Registrierung zugänglich.
Sind meine Daten geschützt?
Ja. Die gesamte Verarbeitung erfolgt sicher und direkt in Ihrem Browser. Es werden keine persönlichen Daten an unsere Server gesendet.