Value-Based-Pricing-Rechner für Freelancer & Berater
Wechseln Sie von Stundensätzen zur wertbasierten Vergütung (5% bis 15% des Kundennutzens) und strukturieren Sie 3-stufige Angebotspakete.
Wertbasierte Preisgestaltung: Honorar aus dem Kundennutzen ableiten
Der wertbasierte Preis ergibt sich aus dem erwarteten Jahresnutzen des Kunden × dem Anteil, den Sie davon beanspruchen (5 % bis 25 % im Tool, standardmäßig 10 %). Das Tool stellt ihn demselben Projekt nach Tagessatz gegenüber (Tage × Tagessatz) und leitet Ihren effektiven Tagessatz ab. Bei 120 000 € Nutzen und 10 % ist das Projekt 12 000 € statt 7 800 € nach Aufwand wert.
Verwendete Formeln
- Wertbasierter Preis = Jahresnutzen des Kunden × beanspruchter Anteil.
- Preis nach Aufwand = geschätzte Tage × Tagessatz.
- Effektiver Tagessatz = wertbasierter Preis ÷ Tage; Multiplikator = wertbasierter Preis ÷ Preis nach Aufwand.
- Drei Pakete: Basis mit 65 %, Garantierter Wert mit 100 % und VIP mit 160 % des wertbasierten Preises.
- Nettonutzen des Kunden = Jahresnutzen − Preis; Kunden-ROI = Nettonutzen ÷ Preis.
Beispiel mit den Standardwerten
Der Kunde erwartet 120 000 € Mehrumsatz oder Einsparungen in einem Jahr, Sie beanspruchen 10 %, das Projekt dauert 12 Tage und Ihr Tagessatz beträgt 650 €. Nach Aufwand würden Sie 7 800 € berechnen. Wertbasiert liegt der Preis bei 12 000 €: ein effektiver Tagessatz von 1 000 € und ein Multiplikator von 1,5, also 4 200 € mehr. Die drei Pakete kosten 7 800 €, 12 000 € und 19 200 €. Dem Kunden bleiben 108 000 € netto, ein ROI von 900 %.
Annahmen und Grenzen
- Den Nutzen geben Sie selbst ein, nur für ein Jahr, ohne Gewichtung nach Eintrittswahrscheinlichkeit oder anderen Einflussfaktoren. Das ist die Schwachstelle der Methode: Ein überschätzter Nutzen bläht den Preis im gleichen Verhältnis auf.
- Die Spanne von 5 % bis 25 % des Schiebereglers ist eine verbreitete Faustregel unter Beratern, keine Norm; Seitenbeschreibung und ein Label nennen andere Spannen (5-15 %, 10-20 %).
- Beträge in Euro, ohne Unterscheidung zwischen netto und brutto oder Sozialabgaben.
- Mindestwerte: 1 000 € Nutzen, 1 Tag, 100 € Tagessatz.
Die Rechnung hilft bei der Angebotserstellung; sie ersetzt weder die Verhandlung noch eine fachliche Beratung.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Anteil am geschaffenen Wert sollte ich berechnen?
Berater nennen häufig 10 % bis 20 % des erwarteten Jahresnutzens; das Tool erlaubt 5 % bis 25 % und startet bei 10 %. Eine offizielle Regel gibt es nicht. Je sicherer der Nutzen und je direkter er auf Ihre Arbeit zurückgeht, desto weiter oben in der Spanne können Sie ansetzen.
Wie schätze ich den Nutzen meiner Arbeit für den Kunden?
Vereinbaren Sie mit ihm eine Kennzahl: Mehrumsatz, eingesparte Stunden × Stundenkosten oder die Kosten eines vermiedenen Risikos, jeweils auf 12 Monate. Das Tool übernimmt diesen Betrag ungewichtet. Wählen Sie eine vorsichtige Annahme, denn der Angebotspreis ist proportional dazu.
Warum drei Pakete statt eines einzigen Preises?
Der Kunde vergleicht dann Ihre Optionen untereinander statt Ihren Preis mit dem eines Wettbewerbers. Das Tool setzt das Basispaket auf 65 %, das empfohlene auf 100 % und VIP auf 160 % des wertbasierten Preises: 7 800 €, 12 000 € und 19 200 € mit den Standardwerten.
Wie wird der dem Kunden gezeigte ROI berechnet?
ROI = (Jahresnutzen − Preis) ÷ Preis. Bei 120 000 € Nutzen und 12 000 € Preis behält der Kunde 108 000 € und erzielt einen ROI von 900 %. Bei 15 % Anteil (18 000 €) sinkt der ROI auf 567 %.
Ist das Tool wirklich kostenlos?
Ja, alle Werkzeuge auf Kristools sind zu 100% kostenlos und ohne Registrierung zugänglich.
Sind meine Daten geschützt?
Ja. Die gesamte Verarbeitung erfolgt sicher und direkt in Ihrem Browser. Es werden keine persönlichen Daten an unsere Server gesendet.